WaldbrandRadar Zur Karte

Daten & Quellen

WaldbrandRadar kombiniert zwei sehr unterschiedliche Datenarten: Satellitendetektionen von Hitze und ein Modell für Rauch. Beide haben klare Grenzen.

Brände: NASA FIRMS (Satellitendetektionen)

Grundlage sind Wärmeauffälligkeiten („thermal anomalies“, Hotspots) aus den Instrumenten MODIS (Terra, Aqua) und VIIRS (Suomi NPP, NOAA-20, NOAA-21), bereitgestellt über NASA FIRMS als Near-Real-Time-Daten.

Rauch: Copernicus CAMS (Modell)

Die Rauchflächen stammen aus dem europäischen Copernicus Atmosphere Monitoring Service (CAMS), Produkt Feinstaub (PM10) aus Vegetationsbränden in Bodennähe, über den WMS-Dienst von ECMWF.

Mehr dazu: Waldbrandrauch erklärt.

Basiskarte

Kartenhintergrund: OpenFreeMap (Stil „Liberty“ bzw. „Dark“), Kartendaten von OpenStreetMap-Mitwirkenden, ODbL. Kartendarstellung mit MapLibre GL.

Ortssuche

Die Suche nach Ort oder Postleitzahl läuft über einen eigenen Datenauszug von GeoNames (CC BY 4.0) für DE/AT/CH. Sie wird auf unserem Server ausgewertet; es geht dabei keine Anfrage an einen externen Geocoder.

Wie Brandpunkte zu Ereignissen werden

Einzeldetektionen werden zusammengefasst, wenn sie räumlich und zeitlich nah beieinander liegen. So bleibt ein Feuer, das sich über Stunden ausbreitet, ein Ereignis statt vieler Punkte. Ereignisse ohne neue Detektion in den letzten 24 Stunden werden ausgegraut dargestellt – sie können erloschen sein.

Unsicherheit zusammengefasst

Satelliten- und Modelldaten können Brände verpassen oder falsch einordnen. WaldbrandRadar ist kein amtlicher Warndienst. Bei unmittelbarer Gefahr: 112 und amtliche Warnungen beachten.